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Mein Hund Murphy nervt zwar manchmal – ist aber doch der Beste!

Mein Hund Murphy nervt manchmal.

Mein Hund Murphy

Murphy (alias Mörfi alias Mörfel alias Smurfy) kurz nachdem er erfolgreich den Abendschulkurs: "Süß aussehen und Herrchen um die Pfote wickeln mit Kopf schräg legen und so tun, als wäre man brav gewesen" absolviert hatte...

Er will permanent bespaßt werden. Wie kann man nur so egozentrisch sein!

Ich hätte ihm auch nie ein Hundespielzeug kaufen dürfen, das quitscht, wenn er darauf beißt! Den gleichen Effekt hat man, wenn man seinem zwölfjährigen hochgradig pubertierenden und schwer erziehbaren Sohn ein Schlagzeug schenkt!

Er klaut meine dicken Wollsocken von der Heizung und anstatt sie mir zu bringen, um anzudeuten, dass er spazieren gehen will, kaut er sie ordentlich durch, bis sie tropfnass sind. Dann lässt er sie irgendwo liegen. Meist vor dem Sofa, damit man reintritt.

Er geht grundsätzlich früher schlafen, als ich. Aber morgens ist er dann auch schon früher auf, stiehlt dann meine Socken des Vorabends aus der Schmutzwäsche und bringt sie in mein Bett. Manchmal nimmt er auch nen Schlüpper. Ich glaube, er macht das mit dem früher schlafen extra, weil er weiß, dass er dann morgens freie Bahn hat! Ich weiß auch nicht, was das werden soll, wenn ich mal wieder ne Partnerin haben sollte. Ich will der einzige sein, der ihre Schlüpper klauen darf.

Er soll sowieso auf seinem Nachtlager neben meinem Bett schlafen. Aber er wartet bis ich eingeschlafen bin und hüpft dann in mein Bett. Zuerst eine Zeit lang am Fußende, aber im Laufe der Nacht schiebt er sich dann unauffällig Stück für Stück höher, bis er morgens auf meinem Kopfkissen liegt oder sogar meinen Kopf als Kopfkissen benutzt. Naja, gegen 4 uhr morgens liegt er meist ein Zeit lang in meinem Rücken, das ist ganz angehm.

Murphy als Welpe, der erfolgreich das Flegelalter übersprungen und direkt zu einem schwer erziehbaren Monster gereift ist.

Wenn ich telefoniere, nervt er tierisch, weil ich mit jemandem anderem rede, indem er anfängt, leicht in meine freie Hand zu beißen oder sein Quitschetier und meine Nerven zu malträtieren..

Außerdem behindert er mich beim Fegen und Schneeschippen durch unaufhörliche Angriffe auf das Werkzeug. Nervig ist, dass er vor kurzem entdeckt hat, wie er den nassen Aufnehmer – während ich damit wische – vom Schrubber klauen kann. Er versucht dann, damit weg zu rennen. Meist kann ich ihn dann nur einholen, weil er aus Versehen auf den Lappen tritt, der ihm aus dem Maul hängt. Das hält ihn aber nicht davon ab, ein gepflegtes Tauziehen um den Aufnehmer zu beginnen. Ich befürchte, dass er bald lernen wird, den nassen Aufnehmer so zu tragen, dass er nicht darüber stolpert.

Ist irgendwas auf der Straße zu hören, wird erstmal gebellt – alternativ wenn im Fernsehen Tiere zu hören sind. Ich kann keine Tierdoku gucken, ohne dass Murphy darauf aufmerksam wird. Woher weiß der Köter überhaupt, wie sich ein Elefant im Unterschied zu einer Hupe anhört?

Nach dem abendlichen Gassigehen (im Garten) schießt er in einem Affenzahn wieder rein. Dann will er ein “Kämpfchen”. Wenn ich damit durch bin, er aber noch mehr will, sprintet er hinter einen Sessel und versteckt sich, bis ich vorbeikomme. Dann springt er hervor und beißt mir genüsslich in einen Zeh! Man muss sich dabei vor Augen führen, dass ich ein 2m großer Kerl von fast 100kg Lebendgewicht bin und Murphy bei vielleicht 25-30cm Schulterhöhe 6kg wiegt, wenn er grad’ gefressen und noch nicht gekackt hat. Also eines muss man ihm lassen: Mut hat der Kleine! Oder er hält mich einfach nur für ‘ne Pfeife!

Das sind die grausam verstümmelten Opfer Murphys. Der "Nur-ein-Ohr-Hase", der zweibeinige Frosch und das nur noch entfernt Eisbär-ähnliche Etwas ohne Kopf und Gesicht mit nur noch einem Bein.

Er massakriert alle seine Spielzeugstofftiere. Zuerst werden ihnen Augen und Nasen abgekaut, danach kommen irgendwann die Gliedmaßen dran. Heute ist er stolzer Besitzer eines Stofffrosches mit nur noch 2 Beinen (ein Vorder- und ein Hinterbein) und eines Eisbären, der überhaupt nur noch ein Bein hat. Er liebt es auch die Füllung rauszuholen und im Raum zu verteilen. Meine Ma hat Mitleid mit den Tieren und stopft sie regelmäßig, muss dabei aber nach und nach mehr und mehr Gliedmaßen amputieren! Danke, Mama!

Wenn man ihm dann so ein Vieh wegnehmen will, kann er genau unterscheiden, ob man mit ihm spielen will oder es ihm endgültig abnehmen will. Im letzteren Fall bringt er es hinter die Couch, wo man nicht ohne Möbelrücken an ihn ran kommt.

Wenn er draußen im Garten ist, sucht er sich ein Stöckchen und kaut drauf rum. Nervig ist, dass er die nicht mit rein bringen soll. Offenbar fasst er aber Verbote eher als Herausforderungen auf (“Los, Douchebag! Versuch doch, mich aufzuhalten!”). Erwischt man ihn beim Versuch ein Stöckchen die Treppe hochzubringen, dreht er direkt wieder um und versteckt das Stöckchen seelenruhig im Garten und er wartet, bis man weg geht. Ich bin bei einer solchen Gelegenheit mal ins Haus gegangen und habe heimlich durch’s Fenster beobachtet, was er dann macht. Er sieht, dass ich weg bin und bringt das Stöckchen auf die Terrasse. Dort versteckt er es hinter dem Altpapier. Dann kommt er zur Tür und schaut, ob die Luft rein ist. Wenn ja, holt er sein Stöckchen, das er hinter dem Altpapier gebunkert (!) hat und schleppt es ins Wohnzimmer, wo er es wieder versteckt (hinter einem Sessel). Dann prüft er, ob und wer gerade in der Küche ist. Wenn keiner zu sehen ist oder nur mein Papa mit einem Kreuzworträtsel beschäftigt, schleppt der das Ding aus seinem Versteck im Wohnzimmer in die Küche unter die Eckbank, wo so ziemlich keiner ohne Probleme dran kommt. Hat dieser Hund in Südamerika Guerilla-Taktiken erlernt? Wird er dabei unterbrochen, verliert er nur selten ein Stöckchen. Er tut aber meist so, als könnte ihn kein Wässerchen trüben und trollt sich, um dann bei späterer Gelegenheit, das Spielchen wieder aufzunehmen. Mittlerweile habe ich mehrere seiner “Zwischenverstecke” razziamäßig ausgehoben. Ich bin mir sicher, dass es noch weitere gibt!

Er zerpflückt Taschentücher, die er vorher stiehlt! Aber anstatt die dann wegzuwerfen, lässt er die Reste einfach liegen. Herrchen macht das ja schon!

Die Sofakissen meiner Eltern betrachtet er als Allgemeingut und beansprucht für sich, dass mindestens 2-3 Stück davon auf dem Boden liegen, wenn er es für richtig hält. Für ihn reserviert ist eigentlich nur ein kleines Kissen mit Kuhfellmuster, aber das reicht ihm offenbar nicht. Manchmal schleppt er 2-3 Kissen zusammen auf einen Haufen, drappiert seine Spielzeuge darum und rollt sich dann auf diesen Kissenberg zusammen. Ich bilde mir ein, dass er das dann als eine Art Burg, sich selbst als König und die Spielzeuge als seine Untertanen und Leibeigenen betrachtet. Ich frage mich, wie er mich sieht – vielleicht als so eine Art Hofnarr! Ich fürchte, ich werde paranoid!

Sehen Sie sich den kleinen Unhold genau an, wie er nach Vollbringung seiner Taten Unschuld heuchelnd ohne den Ansatz eines schlechten Gewissens aus der Wäsche guckt! - Och, ist der süüüüß!

Er muss irgendwo gelernt haben, gezielt weiße Haare auf dunkler Kleidung abzuwerfen. Er kann die irgendwie “abschießen”, denn die liegen meist nicht lose auf der Kleidung, sondern “stecken” schon im Stoff. Seine Haare sind sowieso ein permanenter Teppichbelag, der sich tief in die Fasern eingräbt und sich nur mit einem Schrubber und viel Muskelschmalz entfernen läßt. Ich bürste ihn (meine den Hund, nicht den Teppich) fast täglich und mit dem, was man da an Wolle rausholt, könnte man im Jahr schon 2-3 Pullis stricken. Aber ich kann nicht stricken!

Eigentlich wollte ich ihm beibringen, durch Dagegenspringen, die Schublade zu schließen, wenn ich seine Leine rausgeholt habe. Er kann das jetzt so gut, dass er mir regelmäßig die Finger einklemmt! Jetzt hat er schließlich mich dressiert, die Leine sehr schnell aus der Schublade zu holen!

Er macht weißen Schnee gelb und scheint alles, was andere Hunde angepisst haben, nicht nur nur zu beschnuppern, sondern mit Vorliebe auch anzuknabbern oder abzulecken. Ich bin da irgendwie fies vor!

Er frisst Mäuse, wenn er sie kriegt! Wenn man versucht das zu verhindern, stürmt er davon! Er hält das wohl für ein Spiel. Ich bin ihm schon 20 Minuten durch den Garten nachgejagt, während ihm links und rechts ein Mäusebein aus der Schnauze hing und in der Mitte der Schwanz (also der der Maus!). Als ich ihn in einer Ecke des Gartens stellte, war das Vieh mit einem Happs gegessen. Das hätte er doch auch sofort machen können. Dieser Killer spielt nicht nur mit seiner Beute, sondern auch mit seinen Verfolgern !

Er nimmt mich bei solchen Gelegenheiten scheinbar überhaupt nicht ernst. Deshalb musste ich ihm auch schon 500m hinterher rennen, weil er einen Mann auf einem Fahrrad, neben dem ein Hund lief, hinterherjagte. Meine kleine Cousine musste ich an der Straßenecke abstellen. Der Ar*** auf dem Fahrrad hat das natürlich mitbekommen, aber anstatt anzuhalten, radelte der munter weiter und kommentierte die Hetzjagd später noch höhnisch mit: “Den sollten sie mal besser anleinen!” – Mann, hätte ich den gerne zusammengeschissen, vom Fahrrad gezogen und ordentlich die Fresse poliert. “Das -weiß – ich – jetzt – auch! – Du – hätt’s – aber – auch mal – anhalten – können, – Du – Wi***er!” Aber dazu war ich viel zu erschöpft und außer Atem und hab nur noch gekeucht und erfolglos versucht, nicht zu schwitzen, während ich deutlich stärker hechelnd als mein Hund unter meinem Arm zurück zu meiner kleinen Cousine gelaufen bin (‘zeihung: gegangen – kann man auf zwei Beinen eigentlich kriechen?). Am liebsten hätte ich mich aber noch kurz ausgeruht und den Typ dann vom Fahrrad gezogen, aber so lange hätte der bestimmt nicht warten wollen – außerdem musste ich ja zurück zu meiner kleinen Cousine.

Er wälzt sich in Vogelkot, Maulwurfshaufen, Pferdeäpfeln und Kuhsch***e, sonstigem stinkendem Dreck, Schlamm, vermodderten Pilzen, Schneeresten, Leichen von Vögeln, Mäusen und Fröschen. Dabei gilt wohl: Je verrotteter und glibberiger, desto lieber! Hundehaufen sind tabu – ich danke manchmal Gott im stillen Gebet dafür, dass das so ist!

Wenn man ihn nach so einer Aktion in die Wanne steckt, weil er nach Aas riecht (das war für ihn wohl der Sinn der Sache), lässt er sich das anfangs durchaus gefallen. Erst wenn er nass und mit Kindershampoo (brennt nicht in den Augen) eingeseift ist, tut er alles, um zu entkommen, mitten ins Bad zu springen und sich zu schütteln. Dann putze ich halt das Bad auch noch.

Wenn mein Vater die Fische in unserem kleinen Gartenteich füttert, geht er mit und springt an ihm hoch, bis er etwas Fischfutter bekommt. Ich glaube er gönnt den Fischen das auch gar nicht. Vor kurzem war einer der Fische verschwunden und ein anderer schwamm mit dem Bauch nach oben an der Oberfläche. Ich kann es ihm nicht beweisen, aber ich glaube, dass er irgendwas damit zu tun hatte. Vielleicht wollte er die Konkurrenz ausschalten!

Er leckt sich bei jeder passenden und unpassenden Gelegenheit zwischen den Beinen – Oh Mann, wie ich ihn beneide! Ich wäre gerne so wie er.

Sch***e – ich hab das Vieh so gerne!!!

P.S.: Beim nochmaligen Lesen fiel mir schon auf, dass es verdächtig oft nötig ist, hinter ihm her zu rennen!.

2017-09-13T14:31:33+00:0027. August 2010|Allgemein, Archiv (vor 2012 / www.mgdjs.de)|3 Comments

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