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Chinesisch für Anfänger – oder wie und wo findet man einen Einstieg in die chinesische Sprache (Mandarin)

Sprech ich chinesisch oder was?

China oder genauer gesagt die Volksrepublik China hat ca. 1,4 Milliarden Einwohner – gemessen an einer geschätzten Gesamtbevölkerung der Erde von etwa 6,9 Milliarden Menschen entspricht das ziemlich genau einem Anteil von 20%. Trotzdem ist nicht jeder Fünfte, dem wir auf der Straße begegnen, chinesischer Herkunft.

Wenn sie “Hallo” sagen wollen, sagen Sie doch “Ni hao”. Das bedeutet soviel wie “Wie geht’s?” und kann zu jeder Tageszeit benutzt werden. Wörtlich übersetzt heißt es “Du gut!”

Im Gegenteil: Die chinesische Kultur, Sprache und Lebensart scheint uns nicht nur geopraphisch besonders fern zu sein. Wir sprechen von “…ob in China ein Sack Reis umfällt”, von “Fachchinesisch” oder fragen unsere Gesprächspartner, ob wir “chinesisch sprechen”, wenn wir ausdrücken wollen, dass wir glauben, nicht verstanden zu werden. Außerdem kursieren eine große Menge von Klischees und Stereotypen über China – ob es um das Verspeisen von Hunden geht, um die chinesische Kampfkunst des Kung Fu, musikalische oder mathematische Begabungen oder schlicht um Fleiß und Disziplin.

An dieser Stelle möchte ich nicht zu tief auf diese Stereotypen eingehen, aber doch kurz einiges gerade rücken:

  • Hunde essen – China ist verdammt groß. Die VR China ist flächenmäßig etwa 26x größer als Deutschland. Natürlich gibt es in einem so großen Land auch große kulturelle Unterschiede. In einigen wenigen Provinzen in Süd-China ist es tatsächlich üblich eine bestimmte Sorte Hunde zu essen. Diese Hunde werden extra für den Verzehr gezüchtet und auch nur in wenigen Restaurants angeboten. Nicht alle Chinesen essen Hund! Übrigens werden in Peru Meerschweinchen gegessen und bei uns Hasen und Kaninchen.
  • Kung Fu – Nicht alle Chinesen sind Meister des Kung Fu. Wörtlich übersetzt bezeichet Kung Fu (oder seltener Gungfu) “Etwas durch harte/geduldige Arbeit Erreichtes” und somit ursprünglich eher den Grad einer Kunstfertigkeit, die durch harte Arbeit erworben wurde. Heute bezieht sich der Begriff allerdings auch in China überwiegend auf die Kampfkunst. Nicht alle Chinesen sind Jacky Chan oder Jet Li!
  • Disziplin – tatsächlich legen viele chinesische Familien großen Wert auf Disziplin im täglichen Leben. Früh werden Kinder dazu angehalten, sich in Disziplin zu üben. Auch nicht anders als bei uns – vor nicht allzu vielen Jahren.
  • Fleiß – Chinesen sind nicht fleißger oder weniger fleißig als andere Menschen auch. Allerdings sind menschliche Arbeitskräfte in China sehr billig und z.B. tendieren Bauunernehmer unter Zeitdruck dazu, verlorene Zeit durch schiere “Manpower” auszugleichen – und plötzlich laufen statt 50 Arbeitern 200 Arbeiter auf einer Baustelle herum. Ob das ein Zeichen von Fleiß ist, sei dahingestellt.
  • Hochbegabte – von Zeit zu Zeit gehen Berichte von hochbegabten Chinesen (oder anderen Asiaten) durch die Presse, die den Stereotyp des jungen Genies an der Geige oder mit dem Taschenrechner stützen. Allerdings spielt uns unsere Wahrnehmung hier wohl eher einen Streich. Allein die hohe Bevölkerungszahl (s.o.) Chinas sorgt dafür, das zwangsläufig jedes fünfte Wunderkind aus China kommt.
  • können kein “R” sprechen – stimmt auch nur so halb/halb. Im Chinesischen (und vor allem im Wu-Dialekt Südchinas) gibt’s gar kein “R”. Es besteht also keine Notwendigkeit, das Sprechen eines “R” jemals zu erlernen. Unsere Fähigkeit zur Lautbildung wird aber schon in frühester Kindheit unter anderem durch “Babysprache” festgelegt und im Kindesalter gefestigt. Später verliert sich allerdings aus anatomischen Gründen im Wachstum, die Fähigkeit, ein “R” halbwegs anständig auszusprechen. Chinesen, die schon in der Grundschule Fremdsprachen lernen oder im Ausland aufwachsen, haben keine Probleme, “R”s zu sprechen.
  • Lassen Sie sich gar nicht erst von solchen Stereotypen beeinflussen oder möchten Sie, dass man von Ihnen glaubt, dass Sie ausschließlich Lederhosen, Hüte mit Gamsbart oder Dirndl tragen, jeden Tag literweise Bier trinken, eine Kuckucksuhr in jedem Raum haben und jeden Tag Marschmusik hören?

    Wenn man sich auch nur kurz mit China, seiner Kultur und vor allem der Sprache beschäftigt, begegnet man schnell einem weiteren Vorbehalt, der auch schon von mir angesprochen (bzw angedeutet) wurde: Es soll unheimlich schwer sein, die chinesische Sprache zu erlernen. Dieser Vorbehalt reiht sich in die Liste von Vorurteilen ein und kann so nicht aufrecht erhalten werden.

    In unseren weiterführenden Schulen wird mittlerweile als zweite Fremdsprache nach English häufig neben Französisch auch Russisch oder Spanisch angeboten, Chinesisch praktisch nie. Es spräche aber einiges dafür:

    • Deuschland und die Volksrepublik China verbinden mit langer Tradition enge Handelsbeziehungen. Werfen Sie mal einen Blick in Ihren Kleiderschrank und schauen Sie auf wievielen Etiketten “Made in China” steht.
    • Chinesisch ist eine Weltsprache, die auch außerhalb der VR China im südost-asiatischen Raum weit verbreitet ist.
    • China ist eine aufstrebende Wirtschaftsmacht und Hongkong (als Sonderverwaltungszone Chinas), Singapur und Taiwan, in denen Chinesisch z.T. Amtssprache ist, gehören zu den “Tigerstaaten“.

    Chinesisch – das unbekannte Wesen

    Woher kommt es, dass uns Chinesisch so fremartig vorkommt, dass wir es schnell für den Inbegriff von “unerlernbar” halten?

    Ähnlich wie Japanisch beruht Chinesisch auf Schriftzeichen und nicht auf Buchstaben. Westliche Schriftsysteme (und auch kyrilische wie Russisch oder Griechisch) bauen auf Buchstaben auf, die Silben bilden, aus denen wiederum Worte zusammengesetzt sind. Chinesisch hat für jede Silbe ein Zeichen also eine Art kleines Bildchen. Ein Wort besteht also aus ganzen Silben (meist aber nur ein oder zwei), für die es jeweils ein eigenes Zeichen gibt.

    Darin liegt vielfach die Schwierigkeit im Umgang mit asiatsichen Sprachen begründet. Wie soll man tausende von Zeichen lernen, um sich auch nur halbwegs in der chinesischen Sprache verständlichen zu machen? Wie soll man je eine chinesische E-Mail schreiben, wenn man gerade mal 102 Tasten auf der Tastatur hat?

    Wirft man einen genaueren Blick auf das Chinesische bietet sich allerdings schon schnell eine Lösung an. Natürlich haben auch die Chinesen schon in den 50er Jahren erkannt, dass sich ihre Sprache z.B. nur bedingt für den Bau einer Schreibmaschine eignet. 🙂 Außerdem gab und gibt es in China zahlreiche Dialekte, die sich ungefähr so unterscheiden, die Italienisch und Portugisisch.

    Chinesisch ist gar nicht so schwer – Pinyin sei Dank!

    Schon 1956 wurde “Hànyǔ Pīnyīn Fāng’àn” (oder kurz Pinyin), Programm zur Fixierung der Laute im Chinesischen eingeführt. Gleichzeitig wurden die vereinfachten chinesischen Schriftzeichen (Kurzzeichen) zum offiziellen Schriftsystem der VR China. Die durch die Pinyin-Umschrift angegebene Aussprache basiert auf dem Hochchinesischen, wie es in Nordchina um Beijing (Peking) herum gesprochen wird – wir bezeichnen es als “Mandarin”. Pinyin ist bei der Internationalen Organisation für Normung (ISO) als ISO 7098:1991 (zweite Auflage nach 1982) registriert und damit als internationaler Standard anerkannt.

    In einfachen Worten: Mit Pinyin werden die Silben der chinesischen Sprache als Lautschrift mit romanischen Buchstaben wiedergegeben. Natürlich gibt es chinesische Laute, für die es keine Entsprechung gibt, aber diese Laute werden dann durch Buchstabenkombinationen oder einzelne Buchstaben, die im chinesischen nicht gebraucht werden, wiedergegeben. Ein paar Beispiele gefällig?

    • “q” steht für einen chinesichen Konsonanten der etwa “tj” gesprochen wird.
    • “zh” spricht man etwa “dsch” (wie in Dschungel)
    • ein “x” ist eher ein “xj”

    Pinyin macht chinesisch deutlich leichter erlernbar, weil sich so chinesische Schriftzeichen für uns darstellbar und vor allem ausprechbar machen lassen. Wenn ich im weiteren von Chinesisch spreche, bezeichne ich damit gesprochenes und verstandenes Mandarin und keine Schriftzeichen. Sie brauchen keine Schriftzeichen zu lernen, wenn Sie Chinesisch sprechen und verstehen wollen. Wenn Sie erstmal soweit sind, kommen die Schriftzeichen “ganz von allein” dazu.

    Pinyin ist der erste Schritt auf dem Weg zum Erlernen der chinesischen Sprache für Leute aus westlichen Regionen. Hat man sich erstmal die Buchstabenkombinationen und Ausprache gemerkt, hat man eigentlich schon das Schlimmste hinter sich. Denn Chinesisch an sich ist sehr simpel aufgebaut:

    • Worte werden aus (meist zwei) Silben zusammengesetzt
    • Die Silben setzten sich aus “Anlauten” und einfachen oder zusammengesetzten “Auslauten” zusammen
    • Vokale können einfach (z.B.:”i”) oder zusammengesetzt (z.B.: “iao” sein)

    Aus “fragen” wird “küssen” und warum die Mutter das Pferd beschimpft…

    Dann gibt es noch die “4 Töne”, d.h. vier verschiedene Arten, einen Vokal in einer Silbe zu betonen. Die Betonung wird in Pinyin durch Buchstabenmarkierungen über den Vokalen (diakritische Zeichen) zum Ausdruck gebracht. Hier die vier Töne über einem “a”:

    • 1. Ton: “ā” (Zeichen: Macron) – gleichbleibend hoch gesprochen, wie in “Mama”
    • 2. Ton: “á” (Zeichen: Akut) – ansteigend gesprochen, wie bei uns in einer Frage
    • 3. Ton: “ǎ” (Zeichen: Hatschek, kein Breve – unten spitz, nicht rund) – in mittlerer Sprechhöhe ansetzten, dann kurz absinken lassen und den Ton “hochziehen”
    • 4. Ton: “à” (Zeichen: Gravis)- fällt ab, ähnlich wie im Deutschen als Ausdruck der Erleichterung.

    Es gibt noch einen “fünften” sogenannten neutralen Ton, der meist am Ende einiger zweisilbiger Worte benutzt wird und bei dem der Vokal ziemlich verschluckt und nur angedeutet wird – z.B. in Māma (die Mutter).

    Unterschiedliche Töne über dem Vokal derselben Silbe können durchaus verschiedene Bedeutungen haben. So lautet zum Beispiel die Übersetzung für “Māma mà mǎ”: Die Mutter beschimpft das Pferd.

    In eigener Sache: Ich wäre für jeden Hinweis dankbar, wie man ein Macron und ein Hatschek auf einer deutschen Tastaur erzeugt – besonders, wenn man keinen abgesetzten Nummernblock für ALT-XYZ-Kombinationen zur Verfügung hat. Da half auch kein UTF8, keine Sonderzeichen unter WordPress, keine Änderung der Tastaturbelegung/des Tastaturlayouts unter Windows und kein Einschalten der Sprachunterstützung für (vereinfachtes) Chinesisch. Ich musste mir die Zeichen mühselig von anderen Quellen kopieren.

    Grammatik? – Meister Yoda hätte seine Freude an Chinesisch!

    Die Grammatik des Chinesischen ist erfreulich einfach. Sie existiert nicht bis auf ein paar einfache Regeln zum Satzbau schlichtweg nicht. Verben werden nicht gebeugt oder in verschiedenen Zeiten verwendet – es gibt überhaupt nur Infinitive. Die Worte für die Infinitive und die Substantive (Einzahl und Mehrzahl oder männliche, weibliche Form) eines Begriffes sind meist identisch – für “Kuss”, “Küsse” und “küssen” gibt es also nur ein Wort.

    Anfangs scheint die chinesische Sprache deshalb nicht besonders “ausdrucksstark” oder genau zu sein, aber genau das Gegenteil ist der Fall. Chinesisch definiert (einfache Aussage-)Sätze durch den immer gleichen Satzbau: Subjektiv – Prädikat – Objekt. Die Stellung eines Wortes im Satz legt seine Bedeutung fest. Fehlende Kennzeichnungen in den Sätzen werden durch “Partikel” ergänzt. So wird zum Beispiel durch Anhängen des Fragepartikels “ma” an den oben genannten Beispielsatz “Māma mà mǎ.” (Die Mutter beschimpft das Pferd):

    • “Māma mà mǎ ma?”: Beschimpft die Mutter das Pferd?
    Yoda - ein verkappter Chinese, der sich in über 900 Jahren Lebenszeit keine Grammatik beibringen konnte?

    Yoda - ein verkappter Chinese, der sich in über 900 Jahren Lebenszeit keine Grammatik beibringen konnte?

    Für uns ist dieser Umgang mit Sprache nur kurz gewöhnungsbedürftig. Ich konnte mir diese Einfachheit aber gut klarmachen, indem ich an Yoda aus Star Wars dachte, der es in über 900 Jahren Lebenszeit nicht mal ansatzweise geschafft hat, Grammatik zu lernen und dennoch seinen Aussagen durch Trefflichkeit großes Gewicht verlieh. Schauen Sie sich mal Star Wars an und achten Sie darauf, wie Yoda spricht – ähnlich sprechen Chinesen, die eine Fremdsprache nicht früh in der Schule gelernt haben.

    Aus den An- und Auslauten in Kombination mit Vokalen in den 4 Tönen ergibt sich eine für uns sehr fremdartig klingende Lautbildung, die man schnell als dahingequäktes “Ching-Chang-Chong” abtut. Hört man sich aber einzelne Sätze genauer an, merkt man schnell, dass sie ihren ganz eigenen “Fluss” haben und in den Tonhöhen deutlich stärker variieren, als Sätze in Deutsch oder Englisch. Chinesisch hat einen eigenen “Rhythmus” aus Klang und Betonung. Es ist vergleichbar mit Musik, die auch festen Regeln von Harmonien folgt, trotzdem klingt ein chinesiches Lied anders als ein deutsches. Sie müssen sich nur auf diesen “Fluss der chinesischen Sprache” einlassen.

    Warum ausgerechnet chinesisch?

    Es gibt viele Gründe, eine Fremdsprache zu lernen. Für Chinesisch sind mir eigentlich bisher nur 3 Gründe untergekommen:

    • Geschäftspartner in China oder überhaupt “Business”
    • Urlaub oder längerer Aufenthalt in China, Hongkong oder Taiwan
    • Private Kontakte (Freunde, Bekannte) in oder aus China

    Auch wenn man mit Mühe und Not nur ein paar Brocken Mandarin hervorwürgt, reagieren die meisten Chinesen hocherfreut, wenn man zeigt, dass man sich die Mühe macht, ihre Sprache zu sprechen. In Frankreich bin ich schon in einer Bäckerei wortlos stehen gelassen worden, weil ich versuchte, auf Englisch ein paar Brötchen zu bestellen. Chinesen erwarten nicht zwingend, dass man als Ausländer die Landessprache beherrscht, umso erfreuter wird zur Kenntnis genommen, wenn man es zumindest versucht.

    Letzte Tipps & gute Quellen:

    Allen an China und der chinesischen Sprache Interessierten, kann ich nur empfehlen, die deutsche Website Chinaboard.de zu besuchen. Es handelt sich um ein freies kostenloses Forum für alle Freunde der chinesischen Sprache und Kultur und bietet Antworten auf die unterschiedlichesten sprachlichen und kulturellen Fragen (zum Beispiel, warum man einem Chinesen besser keine Uhr schenkt). Außerdem betreibt die Chinesisch-Deutsche Gesellschaft e.V. Hamburg dort ein ausgezeichnetes freies Wörterbuch deutsch-chinesisch/chinesich-deutsch, es gibt ein Lernzentrum, Übersetzungshilfen oder im Forum Hinweise für den Alltag (z.B. wie man seine SMS billig an das Handy seiner chinesischen Freundin schicken kann).

    Natürlich gibt es im Internet ganze Sprachkurse zu buchen und die Eingabe von “chinesisch lernen” bei einer Suchmaschine fördert tausende von Einträgen zu Tage. Leider handelt es sich meist um kostenpflichtige Angebote. Auf YouTube wird man schneller (und vor allem kostenlos!) fündig. Auf dem Videoportal werden ja auch Kurse zum Ankleben von künstlichen Wimpern angeboten, warum nicht auch Sprachkurse? Ich präsentiere hier beispielhaft den Kurs von “Yangyang Cheng”, die auf spritzige Art einen kleinen Einstieg in die chinesische Sprache vermittelt (in Englisch). Übrigens ist die Doppelung des einsilbigen Vornamens eine in China übliche Verniedlichungsform:

    Für “Absolute Beginners”, die aber einfaches Englisch sprechen, kommt eventuell “A Complete Handbook of Spoken Chinese” (mit kleiner Mini-CD (ca. 95 MB aller Ausdrücke und Sätze kapitelweise durchnummeriert als mp3)) in Frage. Es hilft beim China-Aufenthalt gewiß weiter und 95 MB Umgangssprache kann man sich einfach auf’s Handy (iPhone ruft!) kopieren und notfalls zur Hilfe nehmen. Behandelt werden Themen von “sich vorstellen”, “auswärts essen”, “Shopping”, “im Hotel”, “Gast sein” oder “auf der Party”. Das Buch ist weniger als Lernmittel, mehr als einfacher Notbehelf gedacht, enthält aber Unmengen an vorgefertigten Floskeln und hilfreichen Sätzen. Außerdem kostet’s nicht viel und ist bei Amazon erhältlich.

    Ambitionierten Anfängern für das Erlernen von Mandarin kann ich nur das Buch und die zugehörige CD (es gibt auch noch ein Übungsheft) “Umgangschinesisch effektiv – Ein Crash-Kurs der chinesischen Umgangssprache” von Gu Wen und Frank Meinhausen empfehlen. Es enthält viele Sprachübungen auch zur Lautformung, ein paar kulturelle Hintergründe, Gammatikregeln (soweit vorhanden!) und auf der CD finden sich begleitend zu den Kapiteln alle Worte von professionellen Sprechern (eine Frau und ein Mann) gesprochen als mp3. Das Buch ist wirklich für Einsteiger konzipiert, die aber einen etwas tieferen Einblick in Mandarin nehmen wollen und “schnell” Erfolge im Sprechen und Verstehen anpeilen.

    Update 14.09.2010

    Ich wurde mehrfach gefragt, was es mit dem “Fragen und Küssen” in der Überschrift

    Aus “fragen” wird “küssen” und warum die Mutter das Pferd beschimpft…

    auf sich hat. Die Erklärung reiche ich hier gerne nach: “Wen” in verschiedenen Tönen gesprochen kann einerseits “fragen”, aber auch “küssen” bedeuten, was für große Heiterkeit in Anfängerkursen sorgt, wenn ein Schüler (übersetzt) sagt, er oder sie habe einen Polizisten geküsst. 😉

    2017-09-13T14:31:13+00:00 11. September 2010|Allgemein, Archiv (vor 2012 / www.mgdjs.de), Privatkrams|12 Comments