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Schokolade

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Frauen haben im Vergleich zu Männern etwa doppelt so oft Lust auf Schokolade.

Frauen konsumieren durchschnittlich etwa doppelt so viel Schokolade wie Männer.

Welche Rückschlüsse lassen sich daraus ziehen?

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Weitere Schokofakten:

  1. Schokolade in der Apotheke
    Schokolade kam Mitte des 16. Jahrhunderts nach Europa und war dem Adel vorbehalten. Bald hatte die Delikatesse den Ruf, gesund zu sein: Bis spät ins 19. Jahrhundert wurde Schokolade nur in der Apotheke verkauft.
  2. Schokolade ist für viele Tiere Gift
    Schokolade tut nicht allen Lebenwesen gut. Viele Tiere vertragen sie nicht, eine Überdosis kann lebensgefährlich wirken. Insbesondere Hunden fehlt ein Enzym, um einen Inhaltsstoff von Schokolade (Theobromin), abzubauen. Tipp: Schokolade ist nichts für Tiere!
  3. Schokolade senkt das Herzinfarkt- und Schlaganfall-Risiko
    Eine britische Studie besagt, dass Menschen, die regelmäßig Schokolade essen, ein um 37 Prozent niedrigeres Risiko haben, einen Herzinfarkt oder andere Herz-Kreislauf-Erkrankungen zu erleiden. Schlaganfälle treten 29 Prozent seltener auf. Verantwortlich ist der in Kakao enthaltende Stoff Flavonol, der zellschädigende Stoffe bindet. Allerdings darf man es mit dem Schokoladen-Konsum nicht übertreiben. Sieben Gramm am Tag reichen aus, um das Herzinfarkt-Risiko zu mindern.
  4. Die Schweizer essen am meisten Schokolade
    Im Mutterland der Schokolade ist der Pro-Kopf-Verbrauch an Schokolade der höchste. Ein Schweizer ißt durchschnittlich 11,9 Kilo im Jahr. Die Deutschen folgen mit 11,6 Kilo im Jahr. Sonst schafft keine Nation einen zweistelligen Pro-Kopf-Verbrauch. Die meisten anderen Länder liegen bei unter fünf Kilo im Jahr. Die Spanier essen beispielsweise nur 3,6 Kilo pro Kopf Schokolade im Jahr.
  5. Die größte Schokolade wiegt 4,4 Tonnen
    Die größte und schwerste Schokolade kommt aus Armenien. Im Guinness-Buch der Rekorde ist sie verewigt und wiegt (oder wog) 4,4 Tonnen. Die sonstigen Maße: Die 4,4-Tonnen-Schokolade ist 25 Zentimeter dick und 5,60 Meter lang. Nebenbei bemerkt: Man bräuchte 370 durchschnittliche Schweizer, um das Schoko-Ungetüm in einem Jahr zu verspeisen.
  6. Schokolade bedeutet ursprünglich „Bitterwasser“
    Allseits bekannt ist, dass die Schokolade unter anderem von den Azteken aus Südamerkia kommt. Dort hatte Schokolade den Namen „Xocólatl“, was soviel wie „Bitterwasser“ bedeutet. Erklärung: Schokolade wurde früher nur flüssig konsumiert und hatte einen extrem hohen Kakaoanteil, wie (gute) Bitterschokolade heute.
  7. Kakao enthält circa 300 verschiedene Substanzen
    Kakao ist ein Wunderwerk der Natur und ein sehr vielseitiger Stoff. 300 verschiedene Substanzen sind in Kakao nachgewiesen, darunter auch erstaunliche Komponenten wie eine geringe Menge Koffein.
  8. Es gibt sogar einen Schokoladen-Themenpark
    Seit 2010 gibt es einen eigenen Park nur für Schokolade. In der chinesischen Hauptstadt Peking entstand im Jahr 2010 der weltweit erste und bis heute einzige Schokoladen-Themenpark.
  9. Die weltweit größte Schokomesse findet in Paris statt
    Der Salon du Chocolat findet nicht nur in Zürich statt. Die größte Station des Schokoladenfestivals kann man jedes Jahr in Paris bewundern.